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Jetzt machen sie sich «auf und davon»

Geschützt vor dem Sommerregen haben am 30. Juni 47 Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen ihr Bachelor-Diplom entgegengenommen. Gut die Hälfte von ihnen tritt im Herbst eine Stelle als Lehrperson im Kanton Schaffhausen an.

Auf und davon – so lautete das Motto, das sich die diesjährigen Diplomandinnen und Diplomanden der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH) ausgesucht und zu Herzen genommen hatten. Am 30. Juni versammelten sie sich in der liebevoll dekorierten Festscheune in der Dörflinger Laag, um ihren erfolgreichen Abschluss zu feiern.

Und das vielleicht verdienter denn je, wenn man auf die letzten 15 Monate zurückblickt: «Sie sind der Studiengang, der am nachhaltigsten von der Coronapandemie betroffen ist», betonte auch der Rektor der Schaffhauser PH, Thomas Meinen. Umso stolzer wirkte er, als er während seiner Rede zu den Studierenden hinüberblickte. Dies tat auch Prorektorin Lizzi Wirz, die an ihren eigenen Anfang im Schuldienst des Kantons Schaffhausen vor vierzig Jahren erinnerte.

26 starten im Kanton Schaffhausen

Von den 43 Diplomandinnen und vier Diplomanden treten 40 direkt nach den Sommerferien ihre erste Stelle als Lehrperson an – 26 davon im Kanton Schaffhausen. Das freute auch Erziehungsdirektor Patrick Strasser. «Die Schaffhauser Schulen können Lehrpersonen wie Sie dringend gebrauchen», sagte er. «Sie zeigen, dass auch eine kleine Schule eine hervorragende Ausbildung bieten kann.» Die Grussbotschaft des Hochschulrats überbrachte mittels Illustrierung durch ein Bilderbuch Vizepräsidentin Nicole Bayer. 

Wie jedes Jahr wurde auch diesmal die Diplomfeier von den Studierenden selbst organisiert, und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Gespickt mit Theaterauftritten und musikalischen Intermezzi, wurde der Abschlussjahrgang nochmals durch die vergangenen drei Jahre geführt, wobei die gezeigten Klassenfotos nach und nach von Screenshots aus Zoom-Unterrichtsstunden ersetzt wurden. 

Auch die Diplomfeier selbst wurde von der aktuellen Lage beeinflusst: Die Gästeliste musste stark reduziert werden, Familienmitglieder und andere Angehörige durften nicht mit dabei sein. Moderiert wurde der Anlass auf charmante Art durch Rahel Brunner und Lena Spörndli. Als musikalische Begleiter agierten Christoph Battaglia, Philipp Saner und Gerhard Stamm. Die Projektleitung hatten Jürg Schneckenburger und Joscha Schraff inne.

Beste Vertiefungsarbeit geehrt

Neben der Verteilung der Bachelor-Diplome wurden am Abend zusätzlich die besten Abschlüsse des Jahrgangs geehrt. Im Studiengang Kindergarten schloss Rahel Brunner am besten ab. Im Studiengang Kindergarten- und Unterstufe war Helen Rosenast die Beste. Gleich drei Studierende standen mit ihrem Notendurchschnitt an der Spitze des Studiengangs Primarstufe, nämlich Lea Gross, Rebecca Hunziker und Ramun Wilder. 

Den Preis für die beste Vertiefungsarbeit nahm Lea Gross entgegen. Unter dem Titel «Was ist denn schon normal?» konnte sie die Jury, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern des Vereins PHSH, mit ihrer Arbeit über Inklusion im Schulalltag überzeugen. Der Preis wurde ihr von Laura Loder-Büchel, Präsidentin des Vereins PHSH, überreicht.  

Text: Fabienne Niederer (Schaffhauser Nachrichten), Fotos: Hans Schneckenburger.

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