In Anspielung auf die populären Filme mit Tom Cruise in der Hauptrolle haben die Abgängerinnen und Abgänger für ihre Abschlussfeier das Motto «Mission: (im)possible» gewählt. Sie verglichen ihr Studium augenzwinkernd mit den Herausforderungen, die der Filmheld zu bewältigen hat.
Die Studierenden haben das Programm rund um das Motto selbst zusammengestellt. Unterstützt wurden sie von Dozierenden aus den Bereichen Musik und Theater. Der Chor des Abschlussjahrgangs eröffnete mit dem Song On My Way von Phil Collins die Feier. Das Moderationsduo Florian Rösch und Leonie Hug führte mit viel Esprit durch das abwechslungsreiche Programm voller Songs, Reden, einem Choreografie-beitrag und Bilderstrecken mit Porträts der Studierenden.
Regierungsrat Patrick Strasser gratulierte den frisch gebackenen Lehrerinnen und Lehrern im Namen des Kantons Schaffhausen. Er betonte die Rolle von Teams bei der Bewältigung unmöglich erscheinender Aufgaben. Um Herausforderungen zu bewältigen, müsse eine Lehrperson auf die Unterstützung eines Teams zählen können. Das sei in der Politik nicht anders. Wer seine Teammitglieder unterstütze, bekomme Unterstützung zurück, resümierte Strasser.
Der Präsident des Hochschulrates, Boris Bänziger, verglich Bildung mit einer lebenslangen Bergtour. Diese bestehe aus vielen Etappen, Aussichtspunkten und Zwischengipfeln. Bildung bedeute aber weniger Ankommen und Stehenbleiben als stetiges Weitergehen. Er stellte fest, dass auch die PHSH nicht stehen geblieben ist, sondern sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat und als verlässliche Partnerin im Bildungswesen des Kantons Schaffhausen wahrgenommen wird.
Der Studienabgänger Andrea Richli verglich Lehrpersonen mit Malern, die sich nach ersten Skizzen komplexere Bilder malen. Er schloss seine Ausführungen mit dem Satz: «Denn wer sind wir, wenn nicht Träumer, die mit Herz, Wille und Verstand nach dem Moment der Vollkommenheit suchen».
Rektor Thomas Hermann verglich die Mission-Impossible-Filme mit dem Kinderbuch Oh wie schön ist Panama, das als weiterer roter Faden durch die Abschlussfeier führte. Die Actionfilme und Janoschs Klassiker bieten verschiedene Muster zur Lebens- und Weltbewältigung: unerschrockenes Handeln auf der einen Seite und kontemplatives Innehalten auf der anderen Seite. Eine gute Mischung beider Strategien sei nötig, um das Leben erfolgreich zu meistern.
Auszeichnung für Bachelorarbeit
Astrid Deggeler erhielt für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel «ADS im Bilderbuch vermitteln. Verständnis fördern, Perspektivenwechsel anregen. Mit dem Buch: Luna's inneres Leuchten» den diesjährigen Preis für die beste Bachelorarbeit. Dieser wird von einer unabhängigen Jury verliehen. In ihrer Laudatio lobten die Jurorinnen Gabriela Reimann und Nicole Bayer die prämierte Arbeit für die umsichtige Art und Weise, mit der Astrit Deggeler das Thema Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) theoretisch reflektiert und in einem Bilderbuch umgesetzt hat.
Fotos: Hans Schneckenburger