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CAS Bildung und Flucht

Kursdauer: 12. Mai 2022 – 29. September 2023

Wie kann ich als Lehr-, Betreuungs- und Bezugsperson geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gezielt auf ihrem Bildungsweg unterstützen und ihnen die soziale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Wie können die Bildungschancen geflüchteter Kinder und Jugendlicher verbessert werden?
Die Teilnehmenden des CAS Bildung und Flucht erhalten differenzierte Antworten auf diese Fragen und setzen sich vertieft mit den individuellen und strukturellen Aspekten des Themenbereichs auseinander. Der Zertifikatslehrgang ermöglicht es ihnen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu erweitern, neue Impulse zur Reflexion und Professionalisierung ihrer Arbeit im Kontext von Bildung und Flucht zu erhalten und davon ausgehend Handlungsideen und ein eigenes Projekt zu entwickeln.

Die Inhalte werden theorie- und forschungsbasiert und zugleich praxisnah vermittelt, sodass sie im eigenen Arbeitskontext anwendbar sind.

Anmeldung und Informationen: Anmeldung

CAS Bildung und Flucht ist besonders geeignet für Personen:

  • die im Bildungsbereich, in der sozialen Arbeit oder in verwandten Bereichen tätig sind
  • die geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Eltern bilden, begleiten, betreuen oder beraten
  • die sich auf das Thema «Bildung und Flucht» spezialisieren wollen
  • die in ihrer Institution diesbezüglich eine beratende oder leitende Rolle übernehmen wollen.

Der CAS Bildung und Flucht wird in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, Internationaler Sozialdienst Schweiz SSI, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk Schaffhausen SAH SH, Sozialamt des Kantons Schaffhausen und Abteilung Jugend der Stadt Schaffhausen entwickelt und durchgeführt.

Kreditierung: 10 ECTS

12.5 Ausbildungstage, Zeit nach individuellem Bedarf für die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Sequenzen und 60 Stunden für die Zertifikatsarbeit.

Struktur: Berufsbegleitender Studiengang, Einzelmodulbuchung nicht möglich

Abschlusszertifikat: Certificate of Advanced Studies «Bildung und Flucht», Pädagogische Hochschule Schaffhausen (CAS BuF der PHSH)

Zeitrahmen: Der Studiengang startet am 12. Mai 2022 und endet am 22. September 2023 (Abgabe Zertifikatonsarbeit: 18. August 2023)

Kosten: Der Studiengang kostet insgesamt Fr. 6900.- (Fr. 3900.- für Lehrpersonen im Kanton Schaffhausen)

Studiengangs- und Programmleitung

Bettina Looser, Dozentin und Fachbereichsleiterin Heterogenität und Migration PHSH

Kontakt:

Für organisatorische Fragen: Vera Ulmer, vera.ulmer@remove-this.phsh.ch (Tel: 043 305 49 19)

Für inhaltliche Fragen: Bettina Looser, bettina.looser@remove-this.phsh.ch (Tel: 076 390 48 21)

Studienort:

Die Kurse finden an der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen statt. Die Kursräume sind vom Bahnhof Schaffhausen in 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

CAS Bildung und Flucht ist besonders geeignet für Personen:

  • die im Bildungsbereich, in der sozialen Arbeit oder in verwandten Bereichen tätig sind
  • die geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Eltern bilden, begleiten, betreuen oder beraten
  • die sich auf das Thema «Bildung und Flucht» spezialisieren wollen
  • die in ihrer Institution diesbezüglich eine beratende oder leitende Rolle übernehmen wollen

 

  • Lehrpersonen aller Bildungs- und Schulstufen (vom Frühförderbereich bis Schulstufe Sekundarstufe II und HSK-Unterricht)
  • Lehrpersonen von Schulen in Bundesasylzentren
  • Lehrpersonen privater oder gemeinnütziger Bildungsangebote für Geflüchtete
  • Schulsozialarbeitende
  • Sozialarbeitende und Sozialpädagogen/-innen
  • Schulleiter/-innen
  • Fachleute der Verwaltung und der Schulbehörden
  • Fachpersonen und Verantwortliche von Kinderbetreuungsstätten
  • Jugendarbeitende und Streetworkers
  • Fachpersonen aus dem Frühförderbereich
  • Andere Berufs- und Fachpersonen, welche sich mit dem Themenbereich auseinandersetzen möchten (Aufnahme «sur dossier» möglich)

Modul 1 Bildung für alle im Kontext von Flucht und Migration: Rassismuskritisch und diskriminierungssensibel

Dozierende: Tupoka Ogette, Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani,
Markus Truniger, Prof. Dr. Andrea Lanfranchi, , Bettina Looser PHSH,
Elke-Nicole Kappus, Dr. Ganga Jey Aratnam, Ron Halbright und
Junge Stimmen NCBI, Dr. Daniel Hofstetter
12.05.2022, 18.00 – 20.00 (online) 13./14.05.2022 | 10./11.6.2022


Modul 2 Ermöglichen und Befähigen: Schulische Integration und soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung
Dozierende: Barbara Rödlach/ Malik Mehri Qais Schweizerische Flüchtlingshilfe; Andi Kunz Sozialamt Kanton SH, Katja Pfohl/ Asli Saricicek und Interkulturell Dolmetschende Derman/ SAH Schaffhausen, Simone Piatti/Sahana Elaiyathamby Abteilung Jugend Stadt Schaffhausen, Bettina Looser PHSH, Ciglia Caratsch Internationaler Sozialdienst Schweiz, Jürg Schoch, Rolf Widmer/Lehrpersonen und Lernende Tipiti
26./27.08.2022 | 23./24.09.2022


Modul 3 Stabilisierung und Stressbewältigung: Wie Lernen mit Fluchterfahrung gelingen kann
Dozierende: Silvan Holzer, Beatrice Rutishauser, Marianne Herzog, Bettina Looser PHSH
25./26.11.2022

Modul 4 Transkollaboration: Vernetzung und Zusammenarbeit im Kontext von Bildung und Flucht
Dozierende: Kurt Zubler Integres, Anna Brügel SAH,
Markus Truniger, Ciglia Caratsch Internationaler Sozialdienst Schweiz, Bettina Looser PHSH
20./21.01.2023

Zertifikatsarbeit Januar – August 2023

Umfang: 60 Arbeitsstunden (2 ECTS, Umfang maximal 20 Seiten)

Im Rahmen der Zertifikatsarbeit setzen sich die Teilnehmenden mit einem Thema ihrer Wahl vertieft auseinander oder erarbeiten ein kooperatives Pilotprojekt zur Förderung der Bildungsteilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, bevorzugt an der eigenen Arbeitsstelle. Es geht darum, die wissenschaftlichen Grundlagen zum ausgewählten Themenbereich differenziert zu erarbeiten, für die eigene Praxis im aktuellen oder künftigen Tätigkeitsfeld Schlüsse zu ziehen und daraus ein eigenes Pilotprojekt zu entwickeln. Auch Werkstattberichte bereits implementierter Bildungsprojekte aus dem entsprechenden Themenbereich sind zugelassen, wenn sie eine Fragestellung der eigenen Praxis oder des eigenen Projekts in wissenschaftliche Literatur einbetten und einer kritischen Reflexion unterziehen.

Betreuer/-innen sind in der Regel die Dozierenden des Lehrgangs. Abgabetermin: 31. August 2022.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang sind ein Lehrdiplom, ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Fachausbildung sowie mindestens zwei Jahre Berufspraxis im Bildungs- oder Sozialwesen oder in verwandten Bereichen. Aufnahmen sur dossier können bei der Studiengangsleitung mit einem ausführlichen Lebenslauf und einem Begründungsschreiben beantragt werden. Für eine hohe Lernqualität ist die Anzahl der Studierenden auf 20 Personen beschränkt. Auch Personen mit ausländischen Diplomen oder Arbeitserfahrung in anderen Ländern aus den genannten oder aus verwandten Bereichen können sur dossier aufgenommen werden. Anmeldungen von Fachpersonen mit Fluchterfahrung werden begrüsst.

Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH

Internationaler Sozialdienst Schweiz SSI

Schweizerisches Arbeiterhilfswerk Schaffhausen SAH SH

Sozialamt des Kantons Schaffhausen

Abteilung Jugend der Stadt Schaffhausen

Kontakt

Bettina Looser

Dozentin und Fachbereichsleiterin Heterogenität und Migration 
+41 76 390 48 21
bettina.looser@remove-this.phsh.ch

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