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CAS Bildung und Flucht

Kursdauer: September 2021 – September 2022

Wie kann ich als Lehr-, Betreuungs- und Bezugsperson geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gezielt auf ihrem Bildungsweg unterstützen und ihnen die soziale und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen? Wie können die Bildungschancen geflüchteter Kinder und Jugendlicher verbessert werden?

Die Teilnehmenden des CAS Bildung und Flucht erhalten differenzierte Antworten auf diese Fragen und setzen sich vertieft mit den individuellen und strukturellen Aspekten des Themenbereichs auseinander. Der Zertifikatslehrgang ermöglicht es ihnen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu erweitern, neue Impulse zur Reflexion und Professionalisierung ihrer Arbeit im Kontext von Bildung und Flucht zu erhalten und davon ausgehend Handlungsideen und ein eigenes Projekt zu entwickeln.

Die Inhalte werden theorie- und forschungsbasiert und zugleich praxisnah vermittelt, sodass sie im eigenen Arbeitskontext anwendbar sind. Als Leistungsnachweis wird ein eigenes Bildungsprojekt entwickelt.

Anmeldung und Informationen: Anmeldung

CAS Bildung und Flucht ist besonders geeignet für Personen:

  • die im Bildungsbereich, in der sozialen Arbeit oder in verwandten Bereichen tätig sind
  • die geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Eltern bilden, begleiten, betreuen oder beraten
  • die sich auf das Thema «Bildung und Flucht» spezialisieren wollen
  • die in ihrer Institution diesbezüglich eine beratende oder leitende Rolle übernehmen wollen.

Der CAS Bildung und Flucht wird in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Schweizerische Flüchtlingshilfe, Internationaler Sozialdienst Schweiz, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk Schaffhausen, Sozialamt des Kantons Schaffhausen und Abteilung Jugend der Stadt Schaffhausen entwickelt und durchgeführt.

Kreditierung: 10 ECTS

12 Ausbildungstage, Zeit nach individuellem Bedarf für die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Sequenzen und 60 Stunden für die Zertifikatsarbeit.

Struktur: Berufsbegleitender Studiengang, Einzelmodulbuchung nicht möglich

Abschlusszertifikat: Certificate of Advanced Studies «Bildung und Flucht», Pädagogische Hochschule Schaffhausen (CAS BuF der PHSH)

Zeitrahmen: Die gesamte Ausbildung dauert 12 Monate. Der Studiengang startet im September 2021 und endet im September 2022 (Abgabe Zertifikationsarbeit: 31. August 2022)

Kosten: Der Studiengang kostet insgesamt Fr. 6900.-

Studiengangs- und Programmleitung

Bettina Looser, Dozentin und Fachbereichsleiterin Heterogenität und Migration PHSH

Informationen:

Gerne können Sie sich bei Fragen direkt an Bettina Looser, bettina.looser@remove-this.phsh.ch (Tel: 076 390 48 21) wenden.

Studienort:

Die Kurse finden an der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen statt. Die Kursräume sind vom Bahnhof Schaffhausen in 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Modul 1

Bildung für alle im Kontext von Flucht und Migration: rassismuskritisch und diskriminierungssensibel

September 2021 (2Tage) November 2021 (2 Tage)

Modul 2

Ermöglichen und Befähigen: Schulische Integration und soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung

Januar 2022 (2 Tage), März 2022 (2 Tage)

Modul 3

Stabilisierung und Stressbewältigung: Wie Lernen mit Fluchterfahrung gelingen kann

Mai 2022 (2 Tage)

Modul 4

Transkollaboration: Vernetzung und Zusammenarbeit im Kontext von Bildung und Flucht

Juni 2022 (2 Tage)

Zertifizierungsarbeit/Pilotprojekt: August 2022

Zertifikatsübergabe: September 2022

Umfang: 60 Arbeitsstunden (2 ECTS), Umfang maximal 20 Seiten

Im Rahmen der Zertifizierungsarbeit setzen sich die Teilnehmenden mit einem Thema ihrer Wahl vertieft auseinander und erarbeiten ein kooperatives Pilotprojekt

zur Förderung der Bildungsteilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, bevorzugt an der eigenen Arbeitsstelle und wenn möglich in Kooperation mit CAS-Teilnehmenden aus anderen Institutionen. Es geht darum, die wissenschaftlichen Grundlagen zum ausgewählten Themenbereich differenziert zu erarbeiten, für die eigene Praxis im aktuellen oder künftigen Tätigkeitsfeld Schlüsse zu ziehen und daraus ein eigenes Pilotprojekt zu entwickeln. Auch Werkstattberichte bereits implementierter Bildungs-Projekte aus dem entsprechenden Themenbereich sind zugelassen, wenn sie eine Fragestellung der eigenen Praxis oder des eigenen Projektes in wissenschaftliche Literatur einbetten und einer kritischen Reflexion unterziehen.

Betreuer/-innen sind die Dozierenden des CAS. Abgabetermin: 31. August 2022. Zertifikatsübergabe: Ende September 2022

Zielgruppe

Teilnehmen können

  • Lehrpersonen aller Bildungs- und Schulstufen (vom Frühförderbereich bis Schulstufe Sekundarstufe II und HSK-Unterricht)
  • Lehrpersonen von Schulen in Bundesasylzentren
  • Lehrpersonen privater oder gemeinnütziger Bildungsangebote für Geflüchtete
  • Schulsozialarbeitende
  • Sozialarbeitende und Sozialpädagogen/-innen
  • Schulleiter/-innen
  • Fachleute der Verwaltung und der Schulbehörden
  • Fachpersonen und Verantwortliche von Kinderbetreuungsstätten
  • Jugendarbeitende und Streetworkers
  • Fachpersonen aus dem Frühförderbereich
  • Andere Berufs- und Fachpersonen, welche sich mit dem Themenbereich auseinandersetzen möchten (Aufnahme «sur dossier» möglich)

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang sind ein Lehrdiplom, ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Fachausbildung sowie mindestens zwei Jahre Berufspraxis im Bildungs- oder Sozialwesen oder in verwandten Bereichen. Aufnahmen «sur dossier» können bei der Studiengangleitung mit einem ausführlichen Lebenslauf und einem Begründungsschreiben beantragt werden. Für eine hohe Lernqualität ist die Anzahl der Studierenden auf 20 Personen beschränkt. Auch Personen mit ausländischen Diplomen oder mit Arbeitserfahrung in anderen Ländern aus den genannten oder aus verwandten Bereichen können «sur dossier» aufgenommen werden und bei Bedarf auf Antrag ein Stipendium für den CAS erhalten.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Kontakt

Bettina Looser

Dozentin Bildung und Erziehung, Leiterin Gesellschaft und Bildung
+41 76 390 48 21
bettina.looser@remove-this.phsh.ch

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