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Kontaktveranstaltung 2022: Döner-Donnerstage und Lehreryoga

Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen rief am Mittwoch, 19.01.2022 zur Kontaktveranstaltung.
Sie bot Studierenden und Schulen des Kantons virtuellen Raum, sich auszutauschen und vakante Stellen anzupreisen.

«Wir sind die beste Primarschule auf der westlichen Hemisphäre», proklamierte Vreni Winzeler, Schulleiterin in Stein am Rhein selbst- bewusst. «Bei uns gibt es einen Döner- Donnerstag und Lehreryoga», warben die Schulleiter in Beringen, Monika Litscher und Florian Wohlwend. Andernorts wurde mit einem ländlichen Panorama, altersdurchmischten Klassen oder Hausaufgabenverzicht auf sich aufmerksam gemacht. All dies im Rahmen der Kontaktveranstaltung der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH). Das Kräftemessen fand an diesem Mittwoch virtuell statt und bot den kantonalen Schulen die Möglichkeit, die anwesenden Studierenden für vakante Stellen zu gewinnen. Rund 110 Personen nahmen daran teil, zwei Drittel davon waren Studierende.

Diese befinden sich in einer privilegierten Lage, sie wurden über vakante Stellen informiert, deren Inserate manchmal noch nicht ausgeschrieben sind. Und sie wissen: Eine Stelle finden, das werden sie sowieso. Wo in anderen Branchen um attraktive Stellen geran- gelt wird, herrscht an den hiesigen Schulen seit Jahrzehnten ein Lehrermangel, der gefühlt jeden Sommer wieder aufflammt und sich seit Ausbruch der Pandemie zunehmend verstärkt hat. Fallen Lehrpersonen kurzzeitig aus, muss ein Ersatz gefunden werden, in den meisten Fällen ein schwieriges Unterfangen. «Die Situation an den Schulen im Kanton ist angespannt»,

sagt Ruth Marxer, Leiterin der Schaffhauser Volksschulen. Blicke man indes zurück, erkenne man, das Pendel schlug schon immer in beide Richtungen aus: Auf Lehrermangel folge Lehrerüberfluss. «Die in Pension gehenden Babyboomer sind aktuell mitverantwortlich für die prekäre Situation.»

In Schaffhausen zudem ein Thema: die Lohnkonditionen. Kantone mit höheren Gehältern haben weniger Probleme, Lehrkräfte zu finden. Für Marxer verständlich: Die hohe Anzahl an PHSH-Abgänger gebe aber Grund zur Hoffnung, dass Schaffhausen trotzdem ein attraktiver Arbeitsort sei. «Wir haben ein Projekt lanciert, das Arbeitsbedingungen analysiert und sich um Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen kümmert. Wir hoffen, dass wir die Lage so beruhigen können», so Marxer. Noch hat sich die Lage nicht beruhigt. Die Anzahl freier Stellen ist auffallend hoch. In Thayngen sucht die Schulbehörde noch mehrere Lehrkräfte für nach den Sportferien und weitere für nach den Sommerferien. Neuhausen hat sieben Stellen und ab sofort mehrere Kleinstpensen zu besetzen. Beringen sucht auf den Sommer hin mindestens vier Klassenlehrpersonen.

Nachdem sich alle 14 anwesenden Schulgemeinden von ihrer Schokoladenseite präsentiert hatten, blieb eine Stunde, um sich in «Breakout Rooms» auszutauschen. Deutlich am schnellsten füllte sich der «Breakout Room» der Gemeinde Beringen. Innert Sekunden waren darin über 30 Interessenten versammelt und erkundigten sich nach den freien Stellen. Die Schulleiter zeigten sich dabei aufgeschlossen, und auch sie stellten Fragen. Vor allem interessierte es sie, was den Studierenden an ihrer künftigen Arbeitsstelle wichtig ist, mit anderen Worten: wie man sie dafür gewinnen kann. 

Text: Damiana Mariani, Schaffhauser Nachrichten (21.01.2022)

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