Erste LPICTS-Weiterbildung

05.09.2020

Um im Team die Integration von digitalen Medien pädagogisch zu begleiten, Lehrpersonen zu unterstützen und den sinnvollen Einsatz von unterschiedlichen Medien im Unterrichtsalltag zu coachen, dafür werden aktuell 26 LPICTS (lokale pädagogische ICT-Supporter/-innen) an der PHSH ausgebildet.

Medien sind ein Teil der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, sie wachsen damit auf, sie sind nicht mehr aus ihrem Alltag wegzudenken. Genau darum geht es im Lehrplan 21 im Fach Medien und Informatik: auf die Lebenswelt der Kinder mit den unterschiedlichsten Medienerfahrungen und Informatikbegegnungen einzugehen und sie darin bestmöglich zu begleiten, zu unterstützen und die durch den digitalen Wandel geprägte Welt besser zu verstehen.  

Notwendige Unterstützung

Nadja Paillard und Andreas Brugger von der Fachstelle Medienbildung und Informatik leiten diese interaktive und handlungsorientierte Weiterbildung. Das wichtigste Ziel ist, dass den LPICTS ihre neue Rolle bewusst und klar ist und sie den Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulbehörden in ihrer Schulgemeinde die notwendige Unterstützung im Bereich Medienbildung und Informatik sowie in der Schulentwicklung bieten können.

Das Aufgabengebiet der LPICTS ist vielfältig. Es spannt sich von Technologie bis hin zu Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Die Teilnehmenden der Weiterbildung, die angehenden LPICTS, sind zuständig für die Konzeptentwicklung Medienbildung und Informatik gemäss den lokalen Begebenheiten, coachen Lehrpersonen in der Unterrichtsplanung mit Medieneinsatz und bilden sich laufend weiter, unter anderem an LPICTS-Netzwerktreffen. So lernen sie stetig weiter. Auf diese Art kann das Lernen agil und bedürfnisorientiert bleiben. 

Bereits als LPICTS tätig

Für diese Zusatzqualifikation und -funktion in ihrer Schulgemeinde haben sich diese Lehrpersonen entschieden, da sie das Flair und das Interesse haben und auch bereits über ein gutes Knowhow im Bereich Medieneinsatz im Unterricht verfügen. Sie schätzen das unmittelbare Umsetzen des Gelernten, besonders auch darum, da sie mehrheitlich bereits als LPICTS in ihrem Schulhaus tätig sind. Auch die Vernetzung zu anderen LPICTS und die Möglichkeit für den Austausch und die gegenseitige Unterstützung in diesem neuen Aufgabenbereich sind bereichernd. 

Dank dem lokalen pädagogischen ICT-Support wird ein Grundstein für die Schulentwicklung im Bereich des digitalen Wandels in allen Schulgemeinden möglich und die Kinder und Jugendlichen erhalten die Möglichkeiten, die notwendigen Kompetenzen in der Medienbildung und Informatik in ihrer Schullaufbahn zu entwickeln. 

Text: Anna Brügel; Fotos: Hans Schneckenburger.